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Software and Services

Programmierer von Softwareanwendungen und Softwarediensten im Web stehen vor zwei Problemen: Zum einen müssen Softwarekomponenten im Web mit großen Datenmengen umgehen können. Diese sind oft nur wenig strukturiert, werden ad-hoc bereitgestellt und unterliegen häufigen Änderungen. Um für diese Daten Software zu entwickeln, muss der Entwickler zunächst ihre Struktur verstehen und diese in der Software nutzen. Existierende Programmierumgebungen machen es dem Softwareentwickler schwer, Daten zu verstehen, Schemata in die Programmiersprache zu überführen und diese für eine strukturierte und getypte Organisation der Daten so zu nutzen, dass Laufzeitfehler vermieden werden.

Zum anderen müssen im Web eine deutlich höhere Anzahl von Softwarekomponenten miteinander interagieren. Die Anpassung einer Softwarekomponente, z.B. aufgrund von Datenschemaänderungen, erfordert häufig weitere Anpassungen von abhängigen oder interagierenden Softwarekomponenten. An dieser Stelle benötigt der Softwareentwickler neue Methoden für die automatisierte Evolution und Koevolution von Softwarekomponenten.

Um mit diesen Problemen umgehen zu können, erforscht die Arbeitsgruppe Software und Dienste im Web die Nutzung von Semantic Web-Methoden im Umgang mit sich ändernden Daten und Softwarekomponenten bei der Entwicklung, Programmierung und Wartung von Software, um so die Flexibilität und Qualität der resultierenden Software zu erhöhen.

Beteiligte: 

Stefan Scheglmann


Publications:
N/A

Martin Leinberger

mleinberger@uni-koblenz.de

Publications:
N/A

Prof. Dr. Ralf Lämmel

laemmel@uni-koblenz.de

Publications:
N/A

Prof. Dr. Steffen Staab

staab@uni-koblenz.de

Publications:
N/A

Dominik Brosius

dbrosius@uni-koblenz.de

Publications:
N/A