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EU STReP Live+Gov

Das Projekt Live+Gov hat das Ziel, den bürgernahen Dialog in der Basispolitik durch neue mobile Technologien besser zu unterstützen. Dabei sollen neue Lösungen entwickelt werden, die dem Bürger die Nutzung der neuen mobilen Geräte (Smartphones) für die Meldung von Problemen oder Diskussion von Fragen mit Politikern und der öffentlichen Verwaltung ermöglichen sollen. Im Fokus des Projektes stehen dabei vor allem neue Messdaten, die mit modernen Smartphones gewonnen werden können, wie GPS-Positionsdaten, die Ausrichtung des Gerätes und dabei aufgenommenen Video/Audiodaten, welche z.B. bei der Aufnahme eines Straßenschadens anschließend an die Stadtverwaltung gemeldet werden. Durch neue Analysemethoden solcher Sensordaten wird Live+Gov die aktuelle Situation des jeweiligen Nutzers besser verstehen und eine zielgerichtete Weiterleitung seines Anliegens ermöglichen. Die anschließende Antwort der Verwaltung wird auf dem Smartphone-Bildschirm des Benutzers dargestellt und dabei in das Erscheinungsbild seiner Umgebung eingebunden. Eine besondere Rolle spielt hierbei auch der Schutz der Privatsphäre des Benutzers gegen eventuellen Missbrauch, durch geeignete Anonymisierungs-Techniken für gesammelte Daten.

Zu den Pilot-Anwendungspartnern des Projektes gehören die Regionalverwaltung des Baskenlandes (Spanien) sowie Yucat, der Betreiber von BuitenBeter, eines existierenden holländischen Dialogportals zwischen Bürgern und Regionalpolitik mit über 100.000 realen Benutzern.

Laufzeit

  • TBD

Drittmittelgeber

  • EU, 7th Framework Programme, Information Society Technologies (IST)

Dr. Matthias Thimm

B 112
+49 261 287-2715
thimm@uni-koblenz.de

Ich bin PostDoc und Gruppenleiter der Fokusgruppe "Semantic Web". Ich habe 2011 an der Universität Dortmund zum Thema "Probabilistic Reasoning with Incomplete and Inconsistent Beliefs". Meine aktuellen Forschungsinteressen liegen in der Anwendung formaler Methoden der Künstlichen Intelligenz im Semantic Web. Meine weiteren Interessen liegen in probabilistischem Schliessen mit unvollständiger und unsicherer Information in sowohl aussagenlogischen als auch prädikatenlogischen Wissensrepräsentationsformalismen. Ich bin weiterhin interessiert an formalen Modellen zu Argumentation, insbesondere bezüglich spieltheoretischen Aspekten und ihrer Anwendung in Multiagentensystemen, an der Beziehung zwischen Argumentation und Wissensrevision, Agentenarchitekturen und Sicherheitsaspekten in Multiagentensystemen.

Webseite: http://www.mthimm.de

Dr. Julia Perl

Ich habe Informatik an der Uni Magdeburg studiert und bin nun seit 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am WeST-Institut. Seit dem habe ich bei zwei Forschungsprojekten, ROBUST und Social Sensor, mitgearbeitet. In meiner Promotionsarbeit beschäftige ich mich mit der Analyse von Entlinkungen, auch Unlink Prediction genannt.

Nach der Arbeit verbringe ich am liebsten Zeit auf dem Volleyball- oder Beachvolleyballfeld oder tobe mich anderweitig sportlich aus. Wer sich wundert wieso ich in meinen Publikationen auch als Julia Preusse auftauche: ich habe 2013 geheiratet und meinen Namen geändert :)