Institute for Web Science and Technologies · Universität Koblenz - Landau
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K-Space - The Knowledge Space of Technology to Bridge the Semantic Gap

Bei der Verarbeitung audiovisueller Daten nutzt der Mensch komplexe und subjektive Bedeutungsinterpretationen. Maschinen hingegen können nur einfache Inhaltsbeschreibungen automatisch erzeugen

Bei der Verarbeitung audiovisueller Daten nutzt der Mensch komplexe und subjektive Bedeutungsinterpretationen. Maschinen hingegen können nur einfache Inhaltsbeschreibungen automatisch erzeugen. Diese offensichtliche Lüke, auch Semantic Gap genannt, soll in K-Space, durch die gemeinsame Arbeit verschiedener, weltweit führender Forschungsteams aus Hochschule und Industrie, verringert werden.</p>

Grundlegende Verfahren wie z.B. Signal- und Sprachverarbeitung, Textanalyse und Data-Mining, werden verwendet, um Beschreibungen von Inhalten zu erzeugen. Außerdem werden bestehende Wissenrepräsentationen so erweitert, dass sie Beschreibungen und Schlussfolgerungen über Multimedia-Daten ermöglichen, die darüber hinaus helfen können, die Semantic Gap zu schließen.

Die Universität Koblenz-Landau arbeitet in K-Space insbesondere im Bereich Wissensrepräsentation: Die Core Ontology of Multi Media COMM wurde auf einem wohl fundierten logischen Modell entwickelt, um sowohl die grundlegenderen Beschreibungen wie Dekompositionen, Formen etc. zu beschreiben, aber auch komplexere Annotation wie erkannte Kontext und Hintergrundinformationen, die nicht alleine dem Medium zu entnehmen sind. Die Ausdrucksstärke geht deutlich über bestehende Ansätze hinaus. Eine Erweiterung der Wissensrepräsentationssprache RDF erlaubt die Definition von flexiblen Sichten auf die Annotationen. Eine verteilte Infrastruktur erlaubt den transparenten Zugriff auf Annotationen und Hintergrundwissen unabhä¤ngig von ihrem Speicherort. Schließlich leitet die Universität Koblenz-Landau die Entwicklung des semiautomatischen Annotaionswerkzeuges KAT, das automatische Analysen und manuelle Beschreibungen von Mediendaten ermöglicht und verschiedene Medientypen unterstützt. Dabei werden COMM und die verteilte Infrastruktur als Grundlagen genutzt.

Weitere Aufgaben den K-Space Netzwerkes sind die Veranstaltung der Summer School "Multimedia Semantics" und der Aufbau einer europäischen Integration in der Lehre.

Details

  • Laufzeit: 12/2000 - 01/2006
  • Geldgeber: EU, Information Society Technologies (IST)
  • Partner:
    • Queen Mary, University of London
    • Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH
    • Informatics and Telematics Institute
    • Dublin City University
    • Centrum voor Wiskunde en Informatica
    • Groupe des Ecoles des Telecommunications
    • Institut National de l'Audiovisuel
    • Institut Eurécom
    • University of Glasgow
    • German Research Centre for Artificial Intelligence
    • Technische Universität Berlin
    • École polytechnique fédérale de Lausanne
    • University of Economics, Prague
  • Webseite:  http://www.k-space.eu

Personen